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Die Aufgaben des Tierarztes

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Neben der rein kurativen Veterinärmedizin tritt die Prophylaxe immer mehr in den Vordergrund. Obwohl die Tiermedizin heute in der Lage ist, eine Vielzahl von Erkrankungen und Defekten zu behandeln, bzw. chirurgisch zu beheben, setzen wir heute alles daran, dass solche Krankheiten und Defekte wenn immer möglich erst gar nicht entstehen. Züchterische Vorsorgeprogramme sind teilweise schon seit Jahrzehnten in Kraft. Man denke nur an die HD-Röntgen und HD-Beurteilung und andere Skeletterkrankungen. Auch die vererbten Augenkrankheiten werden im In- und Ausland seit langer Zeit bekämpft. 1988 wurde in der Schweiz eigens ein «Fonds zur Bekämpfung vererbter Augenkrankheiten» ins Leben gerufen. Mittlerweile werden diese Anstrengungen auf europäischer Ebene koordiniert und harmonisiert. In allen skandinavischen Ländern, in den Benelux-Staaten, in Deutschland und der Schweiz werden heute dieselben Vorsorgeprogramme und dieselben Augenatteste verwendet. Weitere europäische Staaten werden in kürze dazustossen. Die Ausbildung und Prüfung der zu solchen Untersuchungen zugelassenen Tierärzte wird durch das European College of Veterinary Ophthalmologists überwacht.

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Dieser Artikel ist erschienen in HUNDE 14/2000

Autor:
Prof. Dr. Bernhard Spiess,
Veterinär-Chirurgische Klinik der Universität Zürich