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Vererbte Augenkrankheiten beim Hund

Vor Augenkrankheiten sind auch Hunde nicht gefeit. Der grössere Teil von ihnen ist vererbt. Durch sorgfältige Zuchtauswahl können die Krankheiten eingedämmt werden. Seit einiger Zeit stehen auch Gen-Tests zur Verfügung.

Seit der Hund in der Obhut des Menschen lebt, ist der Hund für sein Fortkommen und Überleben nicht mehr verantwortlich. Das alte Selektionskriterium des «Überlebens der Stärkeren» galt mit einem Mal nicht mehr. Hunde, welche in freier Wildbahn sich weder ernähren noch fortpflanzen könnten, können sich nun ungehemmt vermehren.
Das beim herauszüchten einzelner Rassen auch gesundheitliche Risiken oder Störungen in Kauf genommen wurden ist eine Tatsache.
Die Reinzüchtung einzelner Rassen hat die genetische Vielfalt drastisch verringert, und in jeder Rasse steigt der Grad der sogenannten Homozygotie, das heisst die Hunde sind mehr und mehr alle miteinander verwandt. Damit steigt die Gefahr von Erbkrankheiten.
Grundsätzlich können wir zwischen Erbkrankheiten unterscheiden, welche unmittelbar durch den Phänotyp des Tieres, bzw. der Rasse bedingt sind, und solchen, die unabhängig vom Äusseren des Hundes auftreten. Erbkrankheiten können aber auch in angeborene und erworbene unterteilt werden.

Dieser Artikel ist erschienen in HUNDE 14/2000

Autor:
Prof. Dr. Bernhard Spiess,
Veterinär-Chirurgische Klinik der Universität Zürich