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Kann CMOP therapiert werden?

Es gibt leider keine Therapie, welche den Fortgang der CMOP stoppt. Den betroffenen Hunden und Besitzern bleibt nicht viel mehr als zuzuwarten, bis die CMOP sich selber limitiert und sich die Wucherungen zurückbilden.

Selbstverständlich können die Schmerzen therapiert werden. In der Literatur wird noch häufig das Cortison als Mittel der Wahl angegeben. Dies auch deswegen, weil Cortison einen hemmenden Effekt auf den Phosphatspiegel haben soll und dadurch der Abbau der Wucherungen womöglich gefördert wird. Heutzutage ist der Einsatz von modernen Schmerzmitteln der Gruppe der so genannten „Nicht-steroidalen Entzündungshemmer“ dem Cortison vorzuziehen.

Das Futter soll für stark betroffene Hunde weich sein, damit die Kieferknochen nicht zu stark arbeiten müssen. Die Zusammensetzung sollte hingegen nicht verändert werden, da es sich um wachsende Tiere handelt und eine Diät-Imbalance weitere Skelettveränderungen nach sich ziehen kann.

Nur in seltenen Fällen muss chirurgisch interveniert werden. Es handelt sich dann um die Befreiung des Kiefergelenkes von Knochenwucherungen oder der radikalen Entfernung des Kiefergelenkes. Kleine Hunde können ganz gut ohne Gelenk leben. Die CMOP führt ausnahmsweise zur Euthanasie, wenn der Hund wegen der Schmerzen im Kiefergelenk nicht mehr fressen kann und auch eine chirurgische Sanierung ohne Erfolgschance ist.

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Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin 8/2006
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Daniel Koch, Dr. med. vet. ECVS
Koch&Bass Überweisungspraxis für Kleintiere
CH-8253 Diessenhofen
www.kochbass.ch