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Craniomandibuläre Osteopathie

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Bei den Tieren findet man keine weiteren entsprechenden Krankheiten. Bei der Katze sind zwar Auftreibungen des Knochens beobachtet worden, diese gingen aber immer von der Knochenhaut aus.

Beim Menschen jedoch gibt es eine ähnliche Krankheit unter den Namen Paget-Krankheit oder Osteitis deformans. Betroffen sind vorwiegend Männer über 40 Jahre Alter. Die Erkrankung tritt an Becken, Gliedmassenknochen und am Schädel auf. Interessanterweise findet man ähnlich wie beim West Highland White Terrier familiäre Häufungen. Neuerdings wird auch eine Virusbeteiligung diskutiert. Dies würde auch die CMOP des Hundes in ein neues Licht stellen.

Grundsätzlich muss die CMOP von Knochenkrebs unterschieden werden. Falls die Wucherungen im Röntgenbild nicht die typische Form aufweisen, die Erkrankungen nicht im Welpenalter beginnen oder sonst Zweifel bestehen, ist eine Gewebeprobe zu entnehmen und zu analysieren.

 

Zusammenfassung

Bei der craniomanibuläre Osteopathie (CMOP) handelt es sich um eine meistens gutartig verlaufende Wucherung des Kieferknochens. Sie tritt immer im Welpen-/Junghundealter auf. Die am häufigsten betroffene Rasse ist der West Highland White Terrier. Zur Diagnosesicherung ist ein Röntgenbild oft ausreichend. Schmerzmittel und püriertes Futter helfen über die schlimmste Zeit hinweg. Die Erkrankung limitiert sich selber, die Wucherungen bilden sich zurück. Die CMOP wird bei West Highland White Terrier vererbt. Eine Züchtung mit betroffenen Hunden ist nicht zu empfehlen.

Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin 8/2006
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Daniel Koch, Dr. med. vet. ECVS
Koch&Bass Überweisungspraxis für Kleintiere
CH-8253 Diessenhofen
www.kochbass.ch