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Laboruntersuchung bringt Klarheit

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Die Diagnose eines Diabetes ist mit Hilfe von Laboruntersuchungen recht einfach zu stellen. Typisch sind ein erhöhter Zuckerspiegel im Blut und ein zuckerhaltiger Urin. Durch den Diabetes wird die Abwehrbereitschaft des Körpers gegenüber Infektionen herabgesetzt. Besonders anfällig sind die Harnwege. Es ist daher wichtig, dass der diabeteskranke Hund regelmässig gründlich untersucht wird und dass die Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt werden. Etwa die Hälfte aller diabeteskranken Hunde entwickeln eine diabetische Linsentrübung, die die Sehkraft stark beeinträchtigen oder auch zur Erblindung führen kann (s. Abbildung 2). Manchmal entsteht diese Linsentrübung innerhalb von wenigen Tagen, meistens dauert es jedoch Wochen bis Monate. Durch eine gute Diabeteseinstellung kann die Enstehungsgeschwindigkeit verlangsamt werden. Wenn eine Linsentrübung einmal vorhanden ist, bildet sie sich jedoch nicht mehr zurück, in diesem Fall kann nur eine Operation helfen. Spätkomplikationen an Niere und Nervensystem, wie sie beim diabetischen Menschen sehr gefürchtet sind, spielen beim Hund zum Glück praktisch keine Rolle.

  Bild Linsentrübung (Katarakt) bei einem Hund mit Diabetes mellitus Abbildung 2:
Linsentrübung (Katarakt) bei einem Hund mit Diabetes mellitus.

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Dieser Artikel ist erschienen im Schweizer Hundemagazin 7/1999
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorin:
Prof. Dr. Claudia Reusch
Klinik für Kleintiermedizin
Winterthurerstr. 260
8057 Zürich