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Harninkontinenz bei der Hündin

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Welche Hündinnen sind betroffen?

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Grosse Hunderassen mit einem Körpergewicht von mehr als 20 Kilogramm neigen besonders zur Harninkontinenz. Das Problem tritt bei über 30% dieser kastrierten Tiere auf, d.h. jede 3-te Hündin ist nach der Operation davon betroffen.
Bei den kleinen Hunderassen mit einem Körpergewicht von weniger als 20 Kilogramm dagegen sind nur knapp 10%, also jede 10-te kastrierte Hündin, betroffen. Die grossen Hündinnen haben im Anschluss an die Kastration also eine signifikant stärkere Tendenz zum Harnträufeln als die kleinen Hunderassen.
Zudem neigen gewisse Rassen wie z.B. Dobermann, Riesenschnauzer, Rottweiler oder Boxer vermehrt zu Inkontinenz. Von Boxerhündinnen z.B. weiss man, dass über 65% aller kastrierten Hündinnen inkontinent werden. Bei diesen Hunderassen sollte man sich gut überlegen, ob man sie überhaupt kastrieren lassen will. Andere Hunderassen wie z.B. der Deutsche Schäferhund, Berner Sennenhund, Dackel oder Spaniel haben ein geringeres Risiko im Vergleich zum Gesamtdurchschnitt; sie werden also eher selten inkontinent.
Von den übrigen Hunderassen ist im Moment noch nicht bekannt, wie es bezüglich Inkontinenzrisiko aussieht.

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Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin 2/2000
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorin:
med. vet. Nicole Stöcklin-Gautschi
Kantonales Tierspital Zürich
Kleintierfortpflanzung
Winterthurerstr. 260
8057 Zürich