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Harninkontinenz bei der Hündin

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Kann das Risiko verringert werden?

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In einer neuen Untersuchung hat man festgestellt, dass das Alter der Hündin zum Zeitpunkt der Kastration einen Einfluss auf das Harnträufeln hat.
Wird die Hündin frühkastriert, d.h. wird die Operation bereits vor der ersten Läufigkeit durchgeführt, so ist das Risiko für die Harninkontinenz kleiner. Bei diesen frühkastrierten Hündinnen beträgt das Inkontinenzrisiko bei den kleinen Hündinnen
(= leichter als 20 kg) nur noch 6% und bei den grossen Tieren (= schwerer als 20 kg) noch 13%. Bei den kleinen Hündinnen wird also im Schnitt noch jede 16-te nach der Kastration inkontinent, bei den grossen Hündinnen ist es jede 8-te.
Diese frühkastrierten Tiere werden also weniger häufig inkontinent, aber falls sie es doch werden, verlieren sie den Urin meistens mehrmals täglich und - im Gegensatz zu den Spätkastrierten - sowohl im Schlaf- als auch im Wachzustand. Bei den spätkastrierten Hündinnen tritt das Problem häufig mal stärker, mal schwächer auf.

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Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin 2/2000
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorin:
med. vet. Nicole Stöcklin-Gautschi
Kantonales Tierspital Zürich
Kleintierfortpflanzung
Winterthurerstr. 260
8057 Zürich