Home

Allgemeines

Auswahlseite Hunde

Herzfehler

Einleitung

Bedeutung

Therapie

Ballon-Erweiterung

Subaortenstenose

Katheter-Verschluss

Kammerscheide- wanddefekt

Auswahlseite Katzen

Kontakt

Suche

Therapeutische Möglichkeiten

vorherige Seite

Grundsätzlich kann ein angeborener Herzfehler medikamentell, chirurgisch oder mittels minimalinvasivem Eingriff behandelt werden. Minimalinvasive Chirurgie bedeutet, dass nicht mehr der Brustraum mittels Skalpell eröffnet werden muss und nicht mehr direkt manuell am Herzen operiert wird. Stattdessen wird mittels Kathetern durch ein Gefäss am Hinterbein oder am Hals von der Ferne am Herzen gearbeitet. Dadurch entfallen einerseits die möglichen Komplikationen einer offenen Brustoperation, andrerseits sind diese Eingriffe praktisch schmerzfrei, da beim Eintritt in die Gefässe nur ein kleiner Hautschnitt von 3-4 mm notwendig ist. Je nach Herzfehler wird dann entweder eine Stenose (d. h. eine Verengung) mittels Ballon aufgesprengt oder eine abnormale Öffnung mittels spezieller Materialien verschlossen. Solche Eingriffe können nur an wenigen Zentren durchgeführt werden und erfordern eine spezielle Ausbildung und Ausrüstung.

nächste Seite

Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin 5/2000
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. med. vet. Tony Glaus
Leiter der Abteilung für Kardiologie
Tierspital Universität Zürich
Winterthurerstr. 260, CH-8057 Zürich