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Wo Hormone entstehen und wie sie wirken

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Hormonsteuerung

Für die Regulierung der Hormonausschüttung oder auch Sekretion genannt, gibt es ein Grundprinzip. Auch hier arbeitet der Körper mit mehreren Regulierungssystemen, die miteinander verbunden sind. Dem eigentlich endokrinen Organ sind zwei sich im Gehirn befindliche übergeordnete Strukturen vorgeschaltet. Zuerst kommt der Hypothalamus und als zweites die Hirnanhangsdrüse (= Hypophyse). In einer Art Dominoeffekt gelangt die Information vom Hypothalamus zur Hypophyse. Erst an dritter Stelle, beim endokrinen Organ, kommt es zur eigentlichen Sekretion des Hormons. Dass diese Kaskade, einmal begonnen, aber nicht ungebremst in einer unkontrollierbaren Stimulation des Endorganes gipfelt, sind Bremsen eingebaut – Rückmeldungen (= feedbacks) an vorhergehende Strukturen. Dieser Feedback kann je nach Bedarf auch stimulierend wirken. Zu vergleichen ist das beschriebene Prinzip mit einer Oelfeuerung. Der Ofen wird über Informationen vom Thermostat und von der Zeitsteuerung gespiesen. Wird es zu warm oder bleibt es zu kalt, kann über eine Rückmeldung (feedback) Einfluss genommen werden, damit immer das gewünschte Gleichgewicht erhalten bleibt.

Am Beispiel des Ofens lassen sich auch schon mögliche Probleme sprich Krankheiten erahnen; er heizt zu viel oder eben zu wenig. Beide Möglichkeiten sind je nach Ausmass mit Unannehmlichkeiten verbunden und können das ausgeglichene Wohlbefinden empfindlich stören.

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Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. med. vet. Martin Keiser
Tierklinik Obergrund
Schlossstr. 11, 6005 Luzern
www.tierklinik-obergrund.ch