Fazit
Weder übertriebene Angst vor unerwünschten Arzneimittelwirkungen, noch der unbedachte Einsatz von Medikamenten ist die Lösung. Zum Glück lassen sich heute viele der früher gefürchteten Erkrankungen wirksam und sicher behandeln. Anderseits gibt es Krankheiten, welche der Körper auch ohne Medikamente gut selber kurieren kann. Lassen Sie sich bei Ihrem Tierarzt über die Vor- und Nachteile einer Therapie informieren und fragen Sie nach, falls Sie bei Ihrem Hund eine unerwünschte Arzneimittelwirkung eines Medikaments vermuten.
Merkpunkte zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen
- Informieren Sie sich bei Ihrem Tierarzt über Notwendigkeit und mögliche Risiken der Therapie.
- Teilen Sie Ihrem Tierarzt mit, wenn Ihr Hund bereits Medikamente bekommt.
- Beachten Sie die Anwendungsanweisungen genau und ändern Sie Dosierung oder Häufigkeit der Verabreichung nicht von sich aus bzw. ohne Rücksprache mit dem Tierarzt.
- Wenden Sie nie für Sie bestimmte Medikamente bei Ihrem Hund an.
- Melden Sie vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen Ihrem Tierarzt.
- Klären Sie auch bei pflanzlichen Präparaten und Hausmitteln deren Sicherheit vor dem Einsatz beim Tier ab.
- Bewahren Sie alle Medikamente ausser Reichweite von Kindern und Tieren auf.
Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin 1/2006
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35
Autoren:
Dr. med. vet. Rebecca Wachter-Stäheli
Dr. med. vet. Kaspar Rohner-Cotti, FVH Pharmakologie und Kleintiere, Seeblerstrasse 5, CH-8172 Niederglatt