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Krankheiten des Hundeohrs

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Zu jedem Ohr gehört auch ein Hund und daher ist es wichtig auch bei "reinen" Ohrerkrankungen nicht nur das Ohr alleine, sondern auch den ganzen Hund zu beurteilen und zu untersuchen. Als Beispiel: Kratzt der Hund nur an einem Ohr oder kratzt und nagt er auch an den Pfoten oder an anderen Körperteilen. Aus diesem Grund wird der Tierarzt/ärztin neben den Ohren auch den "Rest" des Hundes untersuchen. Wenn der Hund auch die Pfoten beisst, dann wäre dies kaum eine "reine" Ohrerkrankung und die diagnostischen und therapeutischen Schritte sind ganz verschieden.
Entsprechend dem Aufbau des Ohrs macht es Sinn die Erkrankungen des Ohrs in Aussenohr-, Mittelohr- und Innenohrkrankheiten einzuteilen. Handkehrum ist das Ohr ein Ganzes und Krankheiten des äusseren Ohrs können auf das Mittelohr und/oder Innenohr übergreifen und umgekehrt. Aufgrund der Doppelfunktion des Ohrs können Ohrerkrankungen sowohl den Gehörsinn wie auch den Gleichgewichtssinn des Hundes beeinträchtigen. Das Ohr ist aber auch Teil der Haut und damit können sich Hautprobleme/Hautkrankheiten auch am Ohr äussern (siehe Bild 2). Manchmal sind Hautprobleme auf das Ohr beschränkt.

  Bild Dackelohr mit krankhaftem Haarverlust Abbildung 2:
Dackelohr mit krankhaftem Haarverlust. Die Behaarung ist an einigen Stellen gänzlich verloren gegangen. Ferner sind die Ohrränder verkrustet.

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Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazinen 5/2002
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Andreas H. Hasler,
Dr.med.vet., Diplomate American & European College of Veterinary Internal Medicine
Tierärztliches Überweisungszentrum
Hauptstrasse 21
CH-4456 Tenniken
www.tuez.ch