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Symptomatische Therapie der Panostitis

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Da die Krankheit sich auf eine Entzündung der Röhrenknochen beschränkt und ohne bleibende Schäden nach einer gewissen Zeit vergeht, werden erkrankte Tiere am besten symptomatisch behandelt. In erster Linie sollten die Tiere während einem Panostitisschub geschont werden. Sie sollten für zwei bis drei Wochen an der Leine geführt, die Spaziergänge reduziert und auf das Arbeiten mit dem Hund in dieser Zeit ganz verzichtet werden. Deutsche Schäferhunde werden vielfach zu Arbeitshunden ausgebildet. Hier fällt es den Besitzern erst recht schwer, die kranken Hunde aus der Ausbildung  zu nehmen. Doch gibt es keine Alternative und die Besitzer müssen dabei viel Geduld aufbringen.
Gleichzeitig empfehlen wir mit Entzündungshemmern die Entzündung und somit auch die Schmerzen zu bekämpfen. In den letzten Jahren wurden viele neuere Entzündungshemmer speziell für Hunde registriert und zugelassen. Da die Hunde gegenüber Menschen unterschiedlich auf diese Medikamente reagieren, darf man ohne Absprache mit dem Tierarzt keine Präparate aus der eigenen Hausapotheke verwenden. Die Folgen von falsch eingesetzten Schmerzmitteln können bei den Haustieren lebensbedrohliche Vergiftungen verursachen. Mit diesen Medikamenten wird die akute Phase der Erkrankung durchbrochen und der Schmerz gelindert. Die Gefahr besteht natürlich, dass die Hunde keine Schmerzen mehr haben und deshalb gerne wieder herumtollen würden. Da jeder Hund verschieden auf die Schmerzmittel reagiert, muss der behandelnde Tierarzt eventuell das zuerst gewählte Medikament wechseln oder die Dosis neu anpassen, falls der Hund schlecht auf die Therapie anspricht.
Weiter empfehlen wir die Hunde auf ein Futter mit reduziertem Energie- und Proteinanteil umzustellen und auf jegliche Futterzusätze während dem Wachstum zu verzichten.

 

Mit der richtigen Fütterung kann man vorbeugen

Da die Ursache unbekannt ist, gibt es auch keine Möglichkeit zur Prophylaxe, damit Panostitis nicht entstehen kann. Grundsätzlich empfehlen wir, dass die jungen Hunde in der Entwicklung nicht zu dick sind. Das Futter sollte den Bedürfnissen der wachsenden Hunde entsprechen. Häufig bekommen die Hunde ein Futter mit zuviel Fett (Energie), zuviel Protein und zuviel Calcium. Studien belegen, dass übergewichtige junge Hunde häufiger Wachstumsstörungen am Skelettsystem haben gegenüber Hunden, die während dem Wachstum eher schlank und in Form gehalten werden.

Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin 4/2006
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. med. vet. Daniel Damur
Spezialist FVH für Kleintiere und Diplomate ECVS für Kleintierchirurgie
Tierklinik Masans
CH-7000 Chur