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Die Hypothyreose des Hundes

(Diagnose: Unterfunktion der Schilddrüse)

Einleitung

Die Schilddrüse (Thyreoidea) ist ein Hormon produzierendes Organ. Beim Hund paarig angelegt, befindet sie sich beidseits der Luftröhre und ist normalerweise nicht ertastbar. Ihre Funktion besteht v.a. aus der Produktion, Speicherung und Ausscheidung der verschiedenen Stufen der Schilddrüsenhormone T 3 (Trijodthyronin) und hauptsächlich T 4 (Thyroxin). Durch die Ausschüttung dieser Hormone wirken die Schilddrüsen sehr umfassend auf den Organismus ein. Sie beeinflussen das Wachstum, den Stoffwechsel, die Organentwicklung und Teile des Nervensystems.

Die Schilddrüsenfunktion unterliegt der Regulation zweier übergeordneter Zentren im Gehirn, dem Hypothalamus und der Hirnanhangsdrüse, der Hypophyse.
Die Hirnanhangsdrüse schüttet das Thyreoidea-stimulierende Hormon (TSH) aus. Je weniger Schilddrüsenhormon im Blut vorhanden ist, desto mehr TSH wird ausgeschüttet, um die Hormonproduktion in der Schilddrüse anzukurbeln. Der Hypothalamus, das andere übergeordnete Zentrum im Gehirn, ist seinerseits für die Stimulation der Hypophyse verantwortlich, indem er TRH, das Thyreotropin-releasing-hormon absondert. Die Schilddrüsenhormone werden nach Bedarf des Organismus in die Blutbahn abgegeben. Sind sie in genügender Menge vorhanden, bremsen sie die TRH- und TSH-Ausschüttung im Gehirn (negative Rückkopplung) und bewirken so eine Selbstregulierung.

Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorin:
Dr. med. vet. Angi Keiser-Semder
Tierklinik Obergrund AG
Schlossstr. 11, 6005 Luzern
www.tierklinik-obergrund.ch