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Zecken und durch Zecken übertragene Krankheiten in der Schweiz

Solche Situationen sind wohl schon in früheren Jahren aufgetreten, aber in diesem milden Winter war es doch auffällig: die Bäume sind kahl, die Temperaturen frühlingshaft und nach einem gemütlichen Spaziergang findet man Zecken auf dem Hund! Die überdurchschnittlich hohen Temperaturen haben nicht nur bei diversen Säugetieren zu einem unruhigen Winterschlaf geführt, sondern auch die Zecken aus ihren Verstecken gelockt. Aufgrund des fehlenden Frostes müssen wir damit rechnen, dass wir im Frühling mit einer regelrechten Zeckenplage konfrontiert werden. Die Gefahr eines Zeckenstiches liegt in der möglichen Übertragung von Parasiten, Bakterien und Viren. Vor kurzem hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) über eine Zunahme der Zeckenenzephalitisfälle im Jahre 2006 um 27 % gegenüber dem Vorjahr berichtet. Die Summe aller dieser Beobachtungen sind für viele beunruhigend und nicht nur Hundehalter werden sich fragen, ob man überhaupt noch gefahrlos im Wald spazieren kann.
Der vorliegende Artikel wird versuchen, die Zeckenproblematik in der Schweiz ein wenig auszuleuchten. Er soll Antwort auf die Fragen einer Gefährdung von Mensch und Hund durch die Erreger der Zeckenenzephalitis (Frühsommer Meningo-Enzepahiltis, FSME) und der Borreliose (Lyme-Krankheit) geben.

Dieser Artikel ist erschienen im Hundemagazin 3/2007
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. Heinz Sager
Institut für Parasitologie, Universität Bern