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Blasenentzündung und Blasensteine

Blasensteine sind bei der Katze viel häufiger als Nierensteine

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Während beim Menschen Nierensteine viel häufiger sind als Blasensteine, ist dies bei der Katze gerade umgekehrt. Die Entstehung von Blasensteinen hängt stark mit der Fütterung zusammen. Den Tierernährungsforscherinnen und -forschern haben wir es zu verdanken, dass man heute Katzenfutter kaufen kann, welche die Blasengesundheit fördern, weshalb sich das Problem der Blasensteine im Verlauf der letzten zwanzig Jahre etwas entschärft hat.

  Bild Harnblase gefüllt mit Harnsteinen Abbildung 1:
Hochgradig veränderte Harnblase, vollgefüllt mit Harnsteinen.

Foto: Hill’s Provet AG

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Blasensteine setzen sich aus Mineralstoffen wie zum Beispiel Magnesium, Phosphor oder Kalzium zusammen. Diese Mineralstoffe befinden sich im Urin jeder Katze. Sie sind Abfallprodukte des Körpers, die von der Niere ausgeschieden werden und, im Normalfall, aufgelöst im Urin den Körper verlassen. Wenn eine abnormal grosse Menge dieser Mineralstoffe vom Körper ausgeschieden wird und in den Urin gelangt, dann kann es passieren, dass sich diese Mineralstoffe im Urin nicht mehr auflösen, weil dieser übersättigt ist. Sie bilden dann Kristalle, die zur Entstehung von Blasensteinen führen, wenn sie sich zusammenlagern. Wenn eine Katze wenig trinkt oder der Säuregrad des Urins nicht optimal ist, wird die Bildung von Blasensteinen zusätzlich begünstigt.

Bild Urinsediment mit Struvit-Kristallen Abbildung 2:
Urinsediment mit Struvit-Kristallen.

Foto: Hill’s Provet AG

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Urinsediment mit Calziumoxalat-Kristallen Abbildung 3:
Urinsediment mit Calziumoxalat-Kristallen.

Foto: Hill’s Provet AG

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  Röntgenbild eines Blasensteins Abbildung 4:
Röntgenbild eines Blasensteins.

Foto: Hill’s Provet AG

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Blasensteine führen zu einer dauernden Reizung der Blasenschleimhaut, wodurch eine chronische Blasenentzündung entsteht. Wie am Anfang beschrieben, setzt die Katze dann häufig kleine Mengen von Urin in oder neben dem Kistchen ab, und der Urin ist oft blutig.

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Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 4 / 2000
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorin:
Dr. med. vet. Danielle Gonin Jmaa
Europäisch diplomierte Spezialistin in innerer Medizin für Kleintiere (ECVIM)