Home

Allgemeines

Auswahlseite Hunde

Auswahlseite Katzen

Floh

Allgemeines

Der Floh

Der Floh als Krankheitserreger und Krankheitsüberträger

Diagnose

Bekämpfung von Flöhen

Kontakt

Suche

Der Floh im Fell

Diagnose

Vorherige Seite

Obwohl Flöhe von blossem Auge sichtbar sind, liegt es nicht immer nahe, unruhiges Verhalten der Katze, vermehrtes Kratzen oder gar Hautveränderungen mit Flöhen in Zusammenhang zu bringen. Die Tatsache, dass sich die verschiedenen Entwicklungsstadien nie permanent auf dem Wirt aufhalten, ist ein bedeutendes Problem für die Diagnosestellung. Für die Tierärztin/den Tierarzt ist es natürlich am einfachsten, wenn Katzenbesitzer/innen ein adultes Floh-Exemplar mitbringen. Aufgrund der Grösse, der Kopfform und verschiedener anderer Merkmale ist es möglich, die Gattung zu bestimmen und so festzustellen, ob es sich um einen Katzen-, Hunde- oder Menschenfloh handelt, daraus auf eine mögliche Infektionsquelle zu schliessen und dementsprechende Therapie- oder Prophylaxevorschläge zu machen.

In den meisten Fällen besteht nur der Verdacht auf Flohbefall, ohne dass adulte Flöhe gefunden werden. Hier ist es angezeigt, die Katze auf einer weissen Unterlage (z. B. einem Papier) zu kämmen. Dabei werden allenfalls vorhandener Flohkot und Eier aus dem Fell freigesetzt und fallen hinunter. Die Kotpartikel sind als schwarzbraune Körnchen auf der hellen Unterlage gut sichtbar. Bei Wasserkontakt bilden sich dabei rötliche Kleckse - es handelt sich um das unverdaute Blut, das den kurzen Flohdarm passiert hat. Aufgrund dieses Befundes darf die Diagnose Flohbefall gestellt werden und eine Therapie ist angezeigt.

Nächste Seite

Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 2 / 1999
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. med. vet. Heinz Sager
Institut für Parasitologie der Veterinärmedizinischen und der Medizinischen Fakultät, Universität Bern