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Tips für Katzenhalter mit geschwächter Körperabwehr

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Tips für Katzenhalter mit einer geschwächten Körperabwehr

Einleitung

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Für Leute mit einem funktionsfähigen Körperabwehrsysthem stellt das Zusammenleben mit einer Katze praktisch keine Gefahr für die Gesundheit dar. Die Krankheitserreger, die bei der Katze Krankheiten auslösen, können in der Regel nicht auf den Menschen übertragen werden. Allerdings gibt es dazu Ausnahmen. Wenn der Mensch aber ein funktionsfähiges Körperabwehrsysthem besitzt, dann kann er die Krankheitserreger der Katze in der Regel erfolgreich abwehren und somit eine Krankheit verhindern.
Jeder Katzenhalter weiss, dass das Zusammenleben mit einer Katze eine grosse Bereicherung des Alltags bedeutet. Ihr Eigensinn, ihre Unabhängikeit und ihre Spielfreude bringen uns oft zum Lachen, wodurch wir für eine kurzen Moment unsere Alltagssorgen vergessen können. Ihre Art, ihre Zufriedenheit auszudrücken, wenn man sie streichelt, löst in uns Freude und Entspannung aus. Gerade für Leute, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, kann eine Hauskatze einen grossen Stellenwert haben.
Wenn ein Katzenhalter an Krebs erkrankt und deswegen eine Chemotherapie benötigt oder wenn bei einem Katzenhalter HIV diagnostiziert wird, dann kann es vorkommen, dass ihm s ein Arzt empfiehlt, auf eine Katzenhaltung zu verzichten. Dies in der guten Absicht, eine Ansteckung seines abwehrgeschwächten Patienten durch die Katze zu verhindern. Diese sehr drastische Vorbeugemassnahme muss gegenüber dem Vorteil, die eine Katzenhaltung für das psychische Wohl eines Patienten bringt, abgewogen werden. Durch das Kennen, der Krankheiten, die sich von der Katze auf den abwehrgeschwächten Menschen übertragen können und durch das Einhalten von entsprechnenden Vorbeugemassnahmen, kann die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum reduziert werden.

 

Infektion nach einem Katzenbiss

Katzenbisse führen auch bei Leuten mit einem funktionsfähigen Körperabwehrsysthem oft zu einer Wundinfektion. Diese kann meist durch die Einnahme von Antibiotika erfolgreich behandelt werden. Bei abwehrgeschwächten Personen kann es nach einem Katzenbiss zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung kommen. Aggressive Katzen stellen deswegen für diese Leute eine erhebliche Gefahr dar. Auch das Verabreichen von Medikamenten kann gefährlich werden, da dies manchmal zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Katze führt. Wenn möglich, sollte dies deshalb von einer anderen Person gemacht werden. Aus dem gleichen Grund, sollte die Katze beim Tierarztbesuch von der Tierarzthelferin und nicht vom abwehrgeschächten Katzenhalter gehalten werden. Sollte es trotzdem einmal zu einem Katzenbiss kommen, dann muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

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Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 1 / 2002
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorin:
Dr. med. vet. Danielle Gonin Jmaa
europäisch diplomierte Spezialistin in innerer Medizin ECVIM
Tierärztezentrum Agy, Granges-Paccot