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Harnabsatzstörungen

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Es scheint selbstverständlich zu sein, dass eine erwachsene Katze ihre Geschäfte im Katzenkistchen oder im Freien verrichtet. Umso unverständlicher ist es für uns, wenn plötzlich unsere Bettdecke nach Katzenurin riecht oder wir Harn statt im Kistchen daneben vorfinden. Kommt dies einmal vor, wird es als Zufall abgetan.
Häufen sich aber derartige Vorkommnisse oder treten bei der betroffenen Katze parallel dazu weitere Symptome auf, wie Verhaltensänderungen, vermehrtes Trinken Erbrechen und/oder Durchfall, sind wir dann doch beunruhigt. Offensichtlich und besonders besorgniserregend für den Besitzer ist der schmerzhafte Harnabsatz. Die Katze presst stark, oft unter wehklagendem Miauen, und trotz grösster Bemühungen können nur kleine Mengen oder überhaupt kein Urin abgesetzt werden. Da dieses gestörte Verhaltensmuster nicht immer a priori von einem abnormen Koten oder einem anderen Problem unterschieden werden kann, empfiehlt es sich in derartigen Fällen, einen Tierarzt aufzusuchen. Denn gerade bei Harnabsatzstörungen gleichen sich mindestens anfänglich die Symptome einer relativ harmlosen Blasenentzündung und einer lebensbedrohlich verstopften Harnröhre. Oft ist der abnorme Harndrang auch noch von Blutbeimengungen im Urin begleitet, was ebenfalls nicht selten einen Grund für einen Tierarztbesuch darstellt.

Bild Katze mit Harndrang Abbildung 1:
Katze mit Harndrang.
(Abb. aus: "Meine Katze, das praktische Handbuch für den Tierfreund", UNIPART)

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Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 4 / 2004
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorin:
Dr. med. vet. Angi Keiser-Semder
Schloss-Strasse 11, 6005 Luzern
www.tierklinik-obergrund.ch