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Hautkrankheiten, Teil 1: Pilzerkrankungen

Wodurch wird eine Hautpilzerkrankung ausgelöst?

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Wie der Name schon sagt, wird die Erkrankung bei der Katze von einem Pilz verursacht. Dieser befällt die obersten Hautschichten, die Haare und seltener auch die Krallen. Die allerhäufigste Hautpilzart bei der Katze ist Microsporum canis (M. canis), die bei etwa 95 % der Fälle diagnostiziert wird. Dieser Pilz kann auch andere Tiere wie den Hund befallen und ist für den Menschen ebenfalls ansteckend. Ausser M. canis gibt noch etwa 25 andere Hautpilzarten, die bei der Katze vorkommen können.

Anzumerken ist hierzu generell, dass sich bei intakter, gesunder Haut eine Pilzinfektion nicht so einfach ansiedeln kann. Das Putz- und Leckverhalten der Katze trägt dazu bei, infektiöse Pilzsporen aus dem Fell zu entfernen, bevor diese sich in der Haut ansiedeln und vermehren können. Katzen mit einem vorausbestehenden Hautproblem oder mit einem geschwächten Immunsystem sind allgemein empfänglicher für eine solche Infektion. Ist sie einmal vorhanden, folgt oft eine langwierige Behandlung, bis man den Pilz wieder los wird.

 

Wie wird der Hautpilz auf die Katze übertragen?

Alle Hautpilzerkrankungen der Katze sind ansteckend. Sie werden durch Kontakt mit infizierten Haaren, Schuppen oder Pilzsporen direkt von Tier zu Tier oder durch die Umgebung übertragen. Pflegeutensilien wie Fellbürsten, Flohkämme, Scherapparate, aber auch Liegeplätze, Katzenkörbe, Teppiche etc. stellen immer wieder neue Infektionsquellen dar. Die infektiöse Form der Pilze sind die Pilzsporen. Sie sind gegenüber Putzmitteln und Desinfektionsmitteln sehr robust und können bis zu 2 Jahre ansteckungsfähig, d. h. infektiös bleiben. Junge und langhaarige Katzen sind übrigens am häufigsten von Hautpilzerkrankungen betroffen.

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Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 1 / 2003
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorin:
Dr. med. vet. Silvia Rüfenacht