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Hautkrankheiten, Teil 2: allergische Hautkrankheiten

Hintergründe

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Die wissenschaftlichen Fortschritte in der Allergieforschung bei der Katze sind enorm. Trotzdem bleiben für eine betroffene Katze immer noch sehr viele Fragen offen. Vielen Katzen kann jedoch geholfen werden, weshalb eine sorgfältige tierärztliche Untersuchung unbedingt zu empfehlen ist. Weil die Diagnose oft nicht von Anfang an klar ist und schrittweise gemacht werden muss, braucht es jedoch Zeit und Geduld, um eine Allergie sinnvoll zu bekämpfen.

Beim Menschen haben Allergien in den letzten Jahren zugenommen. Auch bei der Katze stellen wir fest, dass wir häufiger Allergien diagnostizieren als vor 10 - 20 Jahren. Wie kommt es überhaupt zu einer allergischen Reaktion des Körpers? Allergien werden bei Mensch und Tier durch eine Fehlfunktion des Immunsystems hervorgerufen. Das Immunsystem von Allergikern reagiert folgedessen zu stark auf einen bestimmten Reiz von aussen (z. B. auf Nahrungsbestandteile, Flohstiche, Pollen, Hausstaubmilben, etc). Diese allergieauslösenden Bestandteile nennt man Allergene. Oft sehen wir, dass ein Tier nicht nur gegen ein einzelnes Allergen, sondern dass es auf verschiedene Substanzen mit Juckreiz reagiert (z. B. Futterallergie kombiniert mit Flohallergie, oder eine Allergie gegen Hausstaubmilben sowie Birkenpollen). Während ein Tier oder ein Mensch ohne Allergien bei Kontakt mit diesen Substanzen normale Abwehrkörper, d. h. Immunglobuline der Klasse G (IgG) bildet, produziert ein Allergiker meist vermehrt Immunglobuline der Klasse E (IgE). Diese sind dann mitverantwortlich für die allergische Reaktion. Aber auch andere Faktoren scheinen in der Allergieentwicklung eine Rolle zu spielen, zum Beispiel Vererbung, Umgebung und psychische Einflüsse. Die genauen Zusammenhänge sind noch nicht ganz geklärt.

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Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 2 / 2003
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorin:
med. vet. Christina Sigrist