Wenn es juckt und beisst: Zecken und Milben
Ihre Katze liebt es, zwischen den Sträuchern im Garten herumzuschleichen und sich durch das hohe Gras an imaginäre und reale Beutetiere anzupirschen. Nun entdecken Sie beim Streicheln dunkle, reiskorn- bis erbsengrosse Gebilde, die den Stubentiger aber nicht allzu sehr zu stören scheinen. Zuerst denken Sie, es handle sich um Gräsersamen, die im Fell kleben geblieben sind. Doch dann stellen Sie fest, dass sie sich nicht so einfach abstreifen lassen ... Sie haben es sicher schon erraten - es handelt sich um Zecken. Vor diesen Parasiten ekeln sich nicht nur viele Tierbesitzer/innen, sondern auch Leute, die sich gerne in der freien Natur aufhalten und befürchten, dass sie selbst mal Opfer werden. In diesem Artikel soll jedoch nicht nur davon die Rede sein, sondern auch von einigen engen Verwandten der Zecken, den Milben. Letztere sind bei Katzen nicht selten in und auf der Haut zu finden.
- Vom Holzbock zum unerwünschten Untermieter
- Entwicklungszyklus
- Wie werden Zecken entfernt?
- Vorbeugung
- Milbenbefall
- Herbstgrasmilben (Neotrombicula autumnalis)
- Raubmilben (Cheyletiella blakei)
- Haarbalgmilbe (Demodex)
- Räudemilben
- Erkrankung an Milbenbefall
Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 2 / 2004
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35
Autor:
Dr. Heinz Sager
Institut für Parasitologie, Universität Bern