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PKD bei Persern

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PKD-Untersuchungen in der Schweiz

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Die polyzystische Nierenerkrankung (PKD) bei Persern:
Gibt es sie noch?

Schlussfolgerung

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Der Anteil PKD-positiver Tiere war in den Jahren 1998 bis Ende 2000 genau gleich hoch wie in den anderen Länder auch. Von 267 untersuchten Persern waren 111 oder 42 % positiv, d. h., beinahe jede zweite Perserkatze war PKD-positiv. Perser und Exotic Shorthair waren somit stark von dieser Erkrankung betroffen, Maine Coon und Heilige Birma viel weniger (weniger als 10 %) und British Shorthair fast gar nicht. Bei den anderen untersuchten Rassen haben wir keine Zystenträger gefunden.
Seit 2002 sinkt die Anzahl der untersuchten Tieren stark. Wir nehmen an, dass alle jene Züchter/innen, die sich um die Gesundheit ihrer Tiere sorgen, ihre Zuchttiere untersucht haben und nun genau wissen, mit welchen Tieren sie weiterhin züchten können. Aber wie steht es mit den Züchtern, die diese Untersuchung nicht durchführen?
Der schnelle und starke Rückgang der PKD-positiven Tiere ist erfreulich und bedeutet, dass unsere Vorschläge richtig waren, dass die Ultraschalluntersuchung ein wirksames Selektionsmittel ist, und dass die Zucht mit PKD-negativen Tieren erfolgreich ist. Wir sind zuversichtlich, dass auch die letzten Zweifler/innen ihre Zuchttiere noch untersuchen lassen werden, denn kein Züchter will „die Katze im Sack kaufen“ und durch ein nicht geprüftes Tier aus einer Fremdzucht eine erfolgreiche Sanierung gefährden. Diese einfache und schmerzlose Untersuchung zu unterlassen, wäre fahrlässig. Auch die meisten Käufer/innen von Persern und Exotic Shorthairs sind heute über die Krankheit informiert und kaufen nur ein Tier, das von geprüften und PKD-freien Tieren stammt.

 

Liste der Untersuchungsstellen:

Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 3 / 2004
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autoren:
Dr. O. Gardelle, Dr. U. Geissbühler, PD Dr. J. Lang und PD Dr. M. Flückiger