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Der Kreislaufschock

„Er steht unter Schock“ oder „sie hat halt einen Schock“ – solche und ähnliche Aussagen hört man bei Menschen im Zusammenhang mit einer Extremsituation wie einem Unfall oder einem belastenden, schrecklichen Ereignis immer wieder einmal. Auch bei Tieren, wie z. B. einer aus dem dritten Stockwerk gefallenen Katze, spricht man bei anschliessend reduziertem Allgemeinbefinden von einem Schock.

Das Wort „Schock“ ist auch durchaus passend, um die momentane Befindlichkeit bei Mensch und Tier zu beschreiben, denn meist führt die starke seelische Erschütterung von Schreckgefühlen bis hin zur Ohnmacht. Dies wird als psychogener Schock bezeichnet. In diesem Artikel soll der Schock aber losgelöst vom allgemein beschreibenden Befinden im engeren medizinischen Sinn betrachtet werden: Gemeint ist im Folgenden also der Kreislaufschock. Dabei werden der Körper bzw. seine Organe nicht mehr mit der benötigten Blutmenge versorgt. Dies kann zu einem Kreislaufversagen führen. In fortgeschrittenen Fällen folgt je nach Schweregrad ein Organversagen, was mit dem Tode enden kann.

Dieser Artikel ist erschienen im Katzenmagazin 6 / 2005
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. med. vet. Martin Keiser
Tierklinik Obergrund
Schlossstr. 11, 6005 Luzern
www.tierklinik-obergrund.ch