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Tumorerkrankungen der Katze

Plattenepithelkarzinom

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Plattenepithelkarzinome machen einen grossen Anteil der Hauttumore aus. Diese Tumore kommen vor allem an unpigmentierten Stellen an den Ohren, Augenlidern und der Nase vor. Das Fell an den befallenen Stellen ist meistens weiss. Zu lange Exposition an der Sonne ist für die Entstehung des Tumors mitverantwortlich. Zu Beginn kann der Tumor wie eine Verletzung aussehen (Abb. 6). Die Veränderung nimmt dann an Grösse zu und wächst ins umliegende Gewebe ein. Es sind vor allem neun- bis zwölfjährige Katzen betroffen. Das klinische Bild ist sehr typisch für diese Tumorart. Zur Bestätigung der Diagnose kann noch eine Gewebsprobe entnommen werden.

  Bild Plattenepithelkarzinom unter dem linken Augenlid bei einer weissen Katze Abbildung 6:
Plattenepithelkarzinom unter dem linken Augenlid bei einer weissen Katze. Der Tumor sieht aus wie eine Verletzung.

Die Therapie hängt von der Lokalisation und der Grösse der Tumore ab. Chirurgie ist die beste Option, ist aber oft nur an den Ohren durchführbar. Das Ohr sollte an der Basis amputiert werden (Abb. 1), damit sämtliche Tumorzellen entfernt werden und ein Rückfall verhindert werden kann. Bei Tumoren an der Nase oder an den Augenlidern können Plattenepithelkarzinome weniger gut chirurgisch behandelt werden und die Strahlentherapie kommt zur Anwendung.

  Bild beidseitige Ohrmuschelamputation nach einem Plattenepithelkarzinom Abbildung 1:
Beidseitige Ohrmuschelamputation nach einem Plattenepithelkarzinom bei einer weissen Katze.

Tumore, die kleiner als 2 cm im Durchmesser sind, haben die besten Aussichten auf Heilung. Um einen Rückfall oder das Auftreten weiterer Tumore zu verhindern, sollte direkte Sonnenbestrahlung gemieden werden.

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Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" Nr. 2 und 3 / 2002
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autorinen:
Dr. med. vet. Cécile Rohrer Kaiser1,2, Dipl. ACVIM und ECVIM (Innere Medizin)
Prof. Dr. med. vet. Barbara Kaser-Hotz1, Dipl. ACVR und ECVDI
1 Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Zürich, Abteilung für Bildgebende Diagnostik und Radio-Onkologie
2 Kleintier-Klinik Rhenus, 8247 Flurlingen