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Vergiftungen bei der Katze

Was können Tierbesitzer/innen bei einer vermuteten Vergiftung selber tun?

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  1. Äusserliche Vergiftung: Wenn die Katze beispielsweise mit einer ätzenden oder stark haftenden Substanz in Kontakt gekommen ist, sollte man das Fell des Tieres mit viel lauwarmem Wasser auswaschen, eine Prozedur, die viele Katzen leider kaum ertragen. Wenn die Substanz stark klebt, kann auch versucht werden, den Giftstoff mit milder Seife zu entfernen.
     
  2. Innerliche Vergiftung: Nach vermuteter oder sicher beobachteter Aufnahme von Giftstoffen über den Mund kann man als Tierbesitzer/in selber nichts Konkretes unternehmen - es bleibt einem nur der Gang zur Tierärztin oder zumindest der Anruf in die Tierarztpraxis. Vor dem Griff zum Telefonhörer sollte man sich aber folgende Punkte notieren:

Mit Hilfe einer genauen Vorgeschichte (Anamnese) kann sich die konsultierte Tierärztin oder der Tierarzt bereits ein Bild des Vergiftungsfalls machen, eventuell sogar weitere Vorabklärungen treffen oder andernfalls über die Unbedenklichkeit eines Stoffes aufklären.
Auf keinen Fall sollte man als Tierbesitzer/in zu so genannten "Hausmitteln" greifen, weil diese entweder wirkungslos (Holzkohle) oder gar gefährlich sein können. Milch beispielsweise kann die Resorption von Giftstoffen sogar fördern.

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Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 5 / 2000
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. med. vet. FVH K. Rohner
Spezialtierarzt für Pharmakologie und Kleintiere