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Vergiftungen bei der Katze

Was tut die Tierärztin/der Tierarzt bei einer Vergiftung?

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Das Ziel der tierärztlichen Behandlung im Vergiftungsfall ist die raschmöglichste Entfernung von aufgenommenen Toxinen. Dies erreicht man durch eine oder mehrere der folgenden therapeutischen Ansätze:

  Bild Katze mit Infusion Abbildung 2:
Katzen tolerieren Infusionen direkt ins Blut im Allgemeinen sehr gut. Mit Infusomaten können diese auch genau überwacht und richtig dosiert verabreicht werden.

 

Gibt es für viele Toxine so genannte Gegenmittel (Antidote)?

Obwohl weit verbreitet die Meinung vorherrscht, dass gegen die meisten Toxine so genannte Antidote bestehen, ist dem leider nicht so. Die spezifischsten Gegenmittel sind solche, welche die Wirkung gewisser Medikamente aufzuheben vermögen. Atropin beispielsweise wirkt sehr spezifisch bei Vergiftung mit Insektiziden, die Organophosphate oder Carbamate enthalten.
Ein weiterer Wirkstoff, der immer wieder ernsthafte Vergiftungen zur Folge hat, sind die Coumarine. Coumarinabkömmlinge kommen in Ratten- und Mäusegiften vor und führen bei diesen Tieren wegen einer lang andauernden Blutgerinnungshemmung zum Tode. Genauso gefährlich sind diese Stoffe auch für unsere Haustiere. Mit der Gabe von Vitamin K1 kann diese Vergiftung sehr zielgerichtet und spezifisch bekämpft werden.

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Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 5 / 2000
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. med. vet. FVH K. Rohner
Spezialtierarzt für Pharmakologie und Kleintiere