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Vergiftungen bei der Katze

Kann man seinem Tier auch unwissentlich und in guter Absicht Schaden zufügen?

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Viele Katzenbesitzer/innen vertrauen seit einigen Jahren zunehmend auf wundheilende, parasitenabstossende und reizlindernde Wirkung von Teebaumöl. Nebst harmloseren Vergiftungserscheinungen sind bis jetzt mindestens zwei Todesfälle bei Katzen nach oraler Aufnahme von Teebaumöl bekannt. Der kritiklose Einsatz dieses so genannten Naturproduktes bei der Katze ist besonders gefährlich, weil die Katzen die ätherischen Inhaltstoffe massiv langsamer abbauen (in der Leber) als andere Säugetiere. Im Gegensatz dazu wurden für die verschiedenen sich auf dem Markt befindenden antiparasitär wirkenden Substanzen (Bayvantage, Frontline, Tiguvon, etc.) Verträglichkeits- und Wirksamkeitsstudien auch bei der Katze durchgeführt.
Gut verständlich, aber genauso hoch gefährlich für die eigene Katze, ist die Gabe von fiebersenkenden Menschenmitteln mit dem Inhaltsstoff Paracetamol. Wegen eines völlig anderen Abbaus des Wirkstoffes im Katzenorganismus im Vergleich zum Menschen kann bereits die einmalige Gabe dieses Humanmedikaments an Katzen bei unsachgemässer oder zu später Behandlung einen fatalen Ausgang nehmen.

Bild Humanmedikamente
Bild Teebaumöl Abbildungen 5 und 6:
Humanmedikamente und Teebaumöl können für Katzen hoch toxisch sein - vor ihrem Einsatz bei Katzen muss gewarnt werden.

Viele Vergiftungsfälle bei Katzen könnten durch das Beachten folgender Massnahmen verhindert werden:

 

Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 5 / 2000
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. med. vet. FVH K. Rohner
Spezialtierarzt für Pharmakologie und Kleintiere