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Sind Zecken für Katzen gefährlich?

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Ist die Katze gefährdet?

Bisher gibt es keine Anhaltspunkte, dass auch Katzen an Borreliose oder FSME erkranken. In einigen Studien konnte festgestellt werden, dass bei Katzen Antikörper gegen die Erreger der Borreliose nachgewiesen werden können, aber es bestand keinerlei Zusammenhang mit einer Erkrankung. Dasselbe gilt für einen weiteren Erreger, der von Zecken übertragen werden kann, und auch in der Schweiz an Bedeutung gewinnt: Anaplasmen (früher auch Ehrlichien genannt). Auch hier scheint es trotz Exposition nur selten tatsächlich zu Krankheitssymptomen zu kommen. Da Katzen manchmal massiv mit Zecken befallen sein können, wäre ein Blutverlust denkbar, der bis zur Anämie führen könnte. Dies dürfte aber nur ganz selten bei verwahrlosten Tieren beobachtet werden.

In Bezug auf den Menschen empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit, dass sich Personen, die sich in Risikogebieten aufhalten, gegen FSME impfen lassen sollten.. Für Katzen existiert keine registrierte FSME-Impfung, und sie wäre auch nicht sinnvoll, da man bisher die Gefahr einer FSME-Erkrankung bei Katzen als vernachlässigbar eingestuft hat.

Im Gegensatz zu FSME gibt es für die Borreliose keine eigentlichen Risikogebiete. Man muss in allen Regionen, in welchen der Holzbock vorkommt, auch damit rechnen, dass eine Übertragung der Krankheit wahrscheinlich ist. Für den Menschen gibt es keine Schutzimpfung gegen Borrelien. Beim Auftreten von ersten Krankheitssymptomen (Hautrötungen) wird durch den Arzt eine Antibiotikatherapie durchgeführt. Dies wäre auch bei Katzen die Behandlung der Wahl, wenn es tatsächlich zu einer Erkrankung mit Borrelien kommen würde.

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Dieser Artikel ist erschienen im "Katzen Magazin" 2/2008
Verlangen Sie eine Probenummer unter Tel. 044 / 835 77 35

Autor:
Dr. Heinz Sager
Institut für Parasitologie, Universität Bern