Basiswissen Zähne

 

Für uns Menschen ist es ganz normal, dass wir zwei- oder dreimal täglich uns die Zähne putzen und jährlich einmal unser Gebiss vom Zahnarzt oder der Dentalhygienikerin kontrollieren lassen. Wie steht es damit bei unseren Heimtieren? Ist eine derartige intensive Sorge auch nötig und gehören Zahnbehandlungen zum Repertoire des Tierarztes ? Der Artikel soll Sie mit dem nötigen Basiswissen über Zähne und Gebiss beim Hund vertraut machen, denn auch beim Tier gilt: Vorbeugen ist besser als Heilen!

Eine unlängst von der Schweizer Vereinigung der Kleintierpraktiker erhobene Untersuchung in den Schweizer Tierarztpraxen ergab, dass 5 % der Hunde und Katzen wegen Zahnproblemen vorgestellt wurden. Dabei stellen die Parodontalerkrankungen den Löwenanteil dar. Zu ihnen gehören die Zahnfleischentzündungen und der Zahnstein. Bei einer gründlichen Aufklärung über die Entstehung der Parodontalerkrankungen und einer konsequenten Heimpflege der Zähne liesse sich die Häufigkeit der Tierarztbesuche deutlich senken. Zum besseren Verständnis soll hier auch das normale Hundegebiss erläutert werden.

 

Dieser Artikel ist erschienen in HUNDE 2/01

Autor:
Daniel Koch
Dr. med. vet. ECVS
Ueberweisungspraxis für Kleintierchirurgie
Rhyaecker 7
CH-8253 Diessenhofen
www.dkoch.ch

 

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