Kieferfrakturen bei Hund und Katze

Einleitung

Frakturen im Kopfbereich haben eine gute Heilungstendenz. Die reichlich vorhandene Durchblutung sorgt für eine rasche Versorgung des Wund- resp. Frakturgebietes und damit für eine gute Infektionsprophylaxe und eine schnelle Stabilisierung. Etwas mehr Beachtung muss dem Kieferschluss geschenkt werden. So ist es zwingend notwendig, dass keine Interferenz der Zähne stattfindet. Die Natur regelt das bei ausreichender Stabilität der Fragmentenden selber. Auf der anderen Seite kann eine sehr rigide Fixation eines Kiefers mit Platten nur dann ein gutes Resultat ergeben, wenn wirklich anatomisch perfekt reponiert wurde. Aus diesem Grund haben sich bei Kieferfrakturen einfache Methoden mit Cerclage- und Kirschnerdrähten gut behaupten können und sind noch in vielen Fällen Methode der Wahl. Die vorliegenden Ausführungen behandeln die Indikationsgebiete und die Methoden zur Fixierung von Kieferfrakturen. Begleitende Massnahmen wie Fütterungssonden werden vorgestellt. Beispiele aus unserer Praxis sollen die Entscheidungsfindung erklären.

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Anatomie des Unterkiefers
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Anatomie des Oberkiefers
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Autor:
Daniel Koch
Dr. med. vet. ECVS
Ueberweisungspraxis für Kleintierchirurgie
Rhyaecker 7
CH-8253 Diessenhofen
www.dkoch.ch

November 2009